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Der Dorotheengarten auf dem Grabfeld Mc |
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Seht
auf die Vögel des Himmels! (Matthäus 6, 26)
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Um 290 nach Christus wurde Dorothea im römischen Reich als Tochter christlicher Eltern geboren. Der heidnische Statthalter Apricius freite um sie. Sie wies ihn aber mit der Begründung zurück, dass Jesus Christus ihr Bräutigam sei. Der gekränkte Statthalter folterte sie daraufhin und verurteilte sie zum Tode. Auf dem Weg zum Richtplatz betete Dorothea zu ihrem Bräutigam Jesus Christus. Der heidnische Jurist Theophilus sah das und verspottete Dorothea: „Auch ich werde an Jesus Christus glauben, wenn du mir Blumen und Früchte aus dem Garten deines Bräutigams bringst“. Im selben Moment erschien ein Engel und überreichte Theophilus einen Korb voller Rosen und Früchte. Theophilus wurde augenblicklich bekehrt und bekannte sich öffentlich zu Jesus Christus. Das empfand der Statthalter als zusätzliche Kränkung und ließ daraufhin Theophilus zusammen mit Dorothea hinrichten. Dieses Martyrium konnte bisher nicht belegt werden und gilt heute weitgehend als Legende, obwohl der Tag der heiligen Dorothea bis zum Jahr 1969 ein offizieller Gedenktag in der katholischen Kirche war. Die heilige Dorothea ist auf Grund dieser Legende die Schutzpatronin der Gärtner, der Blumenhändler, der Bergleute, der Bräute und der Neuvermählten. Der große Korb in der Mitte dieses Grabfeldes und die hier reifenden Früchte und Blumen sollen an die Früchte und Blumen aus dem Korb erinnern, den der Engel an Theophilus überreichte und somit an das Bekenntnis von uns Christen zu unserem Bruder Jesus Christus. Die Ballerina-Apfelbäume im Außenbereich dieses Grabfeldes symbolisieren unsere Vertreibung aus dem Paradies. Der Dorotheengarten ist ein Grabfeld für Urnenbestattungen. In jeder Grabstelle kann eine Urne beigesetzt werden. Für jede Urne wird eine Grabplatte angebracht. Die Friedhofsverwaltung übernimmt die gärtnerische Anlage der Grabstätten und pflegt diese dann für die gesamte Ruhezeit. Um die Gesamtgestaltung dieses Grabfeldes nicht zu zerstören, bitten wir, auf eigene Anpflanzungen und zusätzliche Dekorationen der Grabstätte zu verzichten. |
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Der Rosendom auf dem Grabfeld Mb |
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Bekränzen wir uns mit
Rosen, |
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Pressemitteilungen
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Der Ichthys-Garten auf dem Grabfeld Mb
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Und Jesus nahm die Brote, |
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Ichthys - das griechische Wort für „Fisch“ enthält ein kurz gefasstes Glaubensbekenntnis der Christen: I = „Jesus“, Ch= „Christus“ (der Gesalbte), Th = „Gottes“, Y = “Sohn”, S = “Retter/Erlöser”
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Der Fisch gehört zu den ältesten Symbolen der Christenheit, bevor das Kreuz zum klassischen und nahezu ausschließlichem Erkennungszeichen der christlichen Kirche wurde. Das urchristliche Zeichen des Fisches und das heutige bestimmende Kirchenzeichen in Form des Hochkreuzes sind hier in diesem Grabfeld vereint. Das Hochkreuz auf diesem Grabfeld soll rosten. Alles Irdische ist vergänglich und wird zu Staub und Asche – selbst ein mächtiges Kreuz aus hartem Stahl. Die Fische des Ichthys-Gartens schwimmen auf dieses Hochkreuz zu – als Zeichen für den Glauben der Christen, dass die hier beerdigten Menschen Wiederauferstehen werden. In der Geschichte vom Fischzug des Petrus erweist sich Jesus somit auch als Wegweiser zur Wahrheit Die blaue Schrift auf den Grabplatten steht für die Farbe des Himmels und die Farbe des Wassers, der Seen und der Meere. Das Element Wasser wird in diesem Grabfeld durch die intensiven Spiegelungen des runden Wasserbeckens mit dem Himmel zusammengeführt. Ohne Wasser ist Leben nicht denkbar. Wasser spendet Leben – der Himmel ist für uns die vollendete Glückseligkeit in Gott. Die beiden großen Metallrahmen auf diesem Grabfeld stellen Bilderrahmen dar. Wenn wir hier durchschauen, erkennen wir ständig wechselnde Landschaftsbilder aus der nahen Umgebung. Diese sollen uns inspirieren und unsere Fantasie und Aufmerksamkeit anregen.
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| In einem Brief am 08. Juli 1530 beschreibt Martin Luther sein Wappen: | |||||||||||||
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" Das erste sollte ein Kreuz sein -
schwarz - im Herzen,
das
seine natürliche Farbe hätte. Denn so man von Herzen
glaubt, wird man gerecht ... Solch Herz soll mitten in einer weißen Rose stehen, anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt... darum soll die Rose weiß und nicht rot sein: denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose steht im himmelfarbenen Feld, dass solche Freude zukünftig... Und um solch ein Feld einen goldenen Ring, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währt und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das edelste köstliche Erz ist..." |
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Pressemitteilungen
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