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zurück Lutherrose lädt zum Verweilen ein |
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| Südfriedhof mit neuer Anlage verschönert | ||
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Neumünster nib |
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Leider spielte gestern beim Fototermin das
Wetter nicht ganz mit, denn das neue Urnengrabfeld auf dem Südfriedhof
glänzt im wahrsten Sinne des Wortes bei Sonnenschein am meisten. In Form der
nach Martin Luther benannten Lutherrose haben Friedhofschef Dieter Schröder
und sein Team unter der Leitung von Gärtnermeister Sönke Schroeder ein
bislang sich selbst überlassenes ehemaliges Gräberfeld umgestaltet. |
Da kam Friedhofsvorarbeiter und Schmiedemeister Manfred Küster ins Spiel. Er schmiedete in zahllosen Stunden christliche Symbole, die zwischen den Grabplatten befestigt sind. Auf den Platten werden in goldener Farbe die Namen und Daten der Verstorbenen verewigt. "Das war mal eine andere Arbeit", erzählt Küster nicht ohne Stolz. Die meisten Ideen für die Lutherrose hatte Sönke Schroeder, viele Einzelheiten hätten sich erst im Laufe der Arbeiten ergeben, verriet er. "Wir wollen mit dem neuen Urnengrabfeld eine Alternative zum anonymen Grab geben", erklärt. Dieter Schröder. Es gebe bereits viele Anfragen, Friedhofsbesucher waren oft an der Fläche stehen geblieben und hatten sich gewundert. Zur Erklärung wurde eine Tafel mit Informationen aufgestellt. Den lohnenden Blick von oben auf die Fläche bleibt den Besuchern aber verwehrt. Ausnahmsweise wurde gestern ein Hubsteiger organisiert, damit hübsche Fotos geschossen werden konnten.
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Urnenfeld als
Lutherrose gestaltet
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Neumünster - Ein neues Feld für 220 Urnengräber ist auf Neumünsters Südfriedhof entstanden. Soweit nichts Besonderes. Indes: Hier können sich Paare ein Doppelgrab reservieren lassen. Und gestalterisch wurde das Areal kunstvoll der Lutherrose nachempfunden. Von Sabine Nitschke Wir wollen auf die Wünsche der Menschen eingehen, die zu uns kommen. Und wir brauchten eine gute Alternative zu dem anonymen Urnengrabfeld gleich daneben", schildert Dieter Schröder, Chef der Friedhofsverwaltung, deren Intention bei der Einrichtung des neuen Grabfeldes. Denn der Trend geht seit Jahren eher zur Urnen-Beisetzung. Anders als bei den Urnen-Reihengräbern ist es auf dem neuen Feld möglich, sich einen Platz neben dem verstorbenen Partner reservieren zu lassen. Und die Namen werden nicht auf Steinen in die Bepflanzung gesetzt, sondern finden ihren Platz auf fünf Tafeln mit Granitplatten, die das neue Grabfeld einrahmen. Bei dessen Gestaltung ließen sich Schröder und sein |
Team von der so genannten Lutherrose inspirieren, dem Wappen des Reformators. Das mehr als Kniehohe Kreuz in der Mitte wurde aus zersägten, alten schwarzen Granitsteinen nachgebaut und mit blauem Glas gefüllt. Das Herz darum herum deutet eine Wegefläche aus gemahlenem Wesersandstein in graubrauner Farbe an. Die Rose, die das Herz im Wappen umschließt, ist durch eine wechselnde Bepflanzung aus weißen Stiefmütterchen und Begonien nachvollzogen. Auf der eigentlichen Bestattungsgrünfläche werden im Frühjahr außerdem weiße Krokusse blühen. Das Ganze umrundet wiederum ein Weg aus stumpfen, blauen Glasscherben. Eine Firma aus Wahlstedt hatte sich gerade auf dieses neue Produkt spezialisiert; Neumünsters Friedhofsverwaltung war der erste Kunde dafür. Und schließlich die fünf arrondieren Metallgestelle: In sie sind kleine, schwarze Granitplatten eingesetzt, auf denen in goldenen Buchstaben die Namen der Bestatteten stehen sollen. Ergänzt werden die Tafeln durch vergoldete Schmiede-Arbeiten, die christliche Symbole wie das Kreuz oder Fische zeigen. Auch bei Ihnen handelt es sich um echte Handarbeit der Friedhofs-Mitarbeiter Sönke Schroeder und Manfred Küster. 30.04.2005 |
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| "Lutherrose" als Urnenfeld |
| In Neumünster besteht eine Alternative zur namenlosen Bestattung |
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Von Nicole Scholmann NEUMÜNSTER Eine Fläche auf dem Friedhof Neumünster, die lange brachlag, wurde vom Team um Friedhofsverwalter Dieter Schröder in Form der Lutherrose umgestaltet. Ein Jahr brauchte das Projekt von der ersten Idee bis zur Fertigstellung. "Wir versuchen schon seit längerem, bei der Umgestaltung unseres Friedhofes christliche Symbole einzuarbeiten", berichtet Dieter Schröder. Ihm zur Seite stand Gärtnermeister Sönke Schroeder mit vielen Ideen. Martin Luther hatte die Rose als sein Wappen bezeichnet. 213 Urnen finden in der Innenfläche Platz. Grabplatten am Rand vermerken die Namen der Bestatteten. |